Manipulationen

Deutsche Bank muss im Zinsskandal Rekordstrafe zahlen

Im Skandal um Zinsmanipulationen muss die Deutsche Bank die höchste Geldstrafe ihrer Geschichte zahlen.

EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia verhängte gegen sechs Großbanken Rekord-Bußen von insgesamt 1,71 Milliarden Euro. Die Deutsche Bank, die auch in einige andere Skandale verwickelt ist, muss im Rahmen des Vergleichs 725 Millionen Euro zahlen. Almunia nannte die Manipulationen „schockierend“. Der deutsche Bankenprimus war Teil von gleich zwei Händlerringen, die sich zum Vorteil ihrer Institute bei der Ermittlung von Referenzsätzen abgesprochen haben sollen. Die Deutsche Bank hatte eine Buße in etwa dieser Höhe schon erwartet und dafür Geld zur Seite gelegt.