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Potsdam: Landeshauptstadt plant mehr Verkaufssonntage als erlaubt ++ Proteste: EU kritisiert Türkei wegen Menschenrechtslage ++ Frankreich: Paris will Freier von Prostituierten bestrafen ++

Landeshauptstadt plant mehr Verkaufssonntage als erlaubt

Brandenburgs Landeshauptstadt Potsdam plant 2014 erneut mehr verkaufsoffene Sonntage als gesetzlich vorgesehen. Die Stadtverordnetenversammlung will am 4. Dezember über die neun verkaufsoffenen Sonntage entscheiden, sagte eine Sprecherin der Stadtverwaltung. Das märkische Ladenschlussgesetz sieht bis zu sechs Verkaufssonntage im Jahr vor. Die evangelische Kirche kritisierte die Pläne scharf.

EU kritisiert Türkei wegen Menschenrechtslage

Die EU hat scharfe Kritik an Menschenrechtsverstößen in der Türkei geübt. Problematisch sei unter anderem, dass Sicherheitskräfte bei solchen Verstößen straffrei ausgingen, sagte Menschenrechtskommissar Nils Muižnieks. In einem Bericht zieht er Bilanz zum Umgang der Türkei mit den Protesten gegen die Regierung im Sommer, bei denen Tausende Demonstranten verletzt und fünf getötet worden sind.

Paris will Freier von Prostituierten bestrafen

Frankreich will gegen Prostitution vorgehen. Ab dieser Woche wird das Parlament über einen Gesetzentwurf debattieren, der eine Bestrafung der Freier von Prostituierten vorsieht. Wenn das Gesetz durchgeht, müssen Kunden von Prostituierten künftig 1500 Euro Strafe zahlen, bei einem weiteren Verstoß sogar das Doppelte. Überdies könnte es Schulungen geben, bei denen die Gefahren der Prostitution erläutert werden.