Sozialpolitik

Wohnqualität in Berliner Heimen soll besser werden

In Berliner stationären Einrichtungen für Behinderte und Pflegebedürftige soll sich die Wohnqualität verbessern.

Eine neue Bauverordnung sieht unter anderem größere Zimmer und mehr Platz in gemeinschaftlichen Wohn- und Aufenthaltsbereichen vor als die bisherige Regelung, teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales am Freitag mit. Die Bewohner sollen künftig nur noch in Einzel- oder Doppelzimmern untergebracht werden. Außerdem müssen die Betreiber künftig das ganze Jahr lang für angemessene Raumtemperaturen sorgen, die Bewohner also auch im Sommer vor Hitze schützen. Zudem müssen sie sicherstellen, dass die Bewohner Zugang zu Rundfunk, Fernsehen, Telefon und Internet haben.

Durch die neue Wohnteilhabe-Bauverordnung werde die Lebensqualität erhöht, sagte Sozialsenator Mario Czaja (CDU). Mit ihr setze Berlin seinen Weg fort, eine neue Kultur in Pflege und Betreuung zu etablieren. Die Verordnung löst die bislang geltende Heimmindestbauverordnung ab. Für die Umsetzung gelten verschiedene Fristen.