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Bundespräsident: Gauck hält Erinnerung an SED-Diktatur für hilfreich ++ Mobilfunk: Smartphones verdrängen herkömmliche Handys ++ Zuwanderung: Zahl der Hartz-IV-Bezieher aus Rumänien verdoppelt ++ Rüstungskonzern: Lockheed-Martin baut 4000 Stellen ab

Gauck hält Erinnerung an SED-Diktatur für hilfreich

Bundespräsident Joachim Gauck hat die jungen Menschen aus dem Osten Deutschlands ermuntert, sich an der Aufarbeitung der SED-Diktatur zu beteiligen. Gauck sagte vor Schülern und Studenten: „Je deutlicher wir uns an Diktatur, an die Übermacht der Mächtigen wie an die Ohnmacht der Ohnmächtigen erinnern, desto bewusster ist unser Eintreten für Demokratie und Rechtsstaat wie für den Schutz der Menschenrechte.“

Smartphones verdrängen herkömmliche Handys

Immer mehr Handynutzer tauschen ihr altes Mobiltelefon gegen ein Smartphone und treiben damit den Siegeszug der Allroundgeräte voran. Im dritten Quartal machten Smartphones 55 Prozent aller Handyverkäufe weltweit aus, wie die Marktforscher von Gartner am Donnerstag mitteilten. Insgesamt wurden zuletzt gut 250 Millionen Smartphones verkauft, fast 46 Prozent mehr als im Vorjahresquartal.

Zahl der Hartz-IV-Bezieher aus Rumänien verdoppelt

Deutlich mehr Zuwanderer aus Osteuropa beziehen in Deutschland Hartz IV. „Gegenüber dem Jahr 2007 hat sich die Zahl der rumänischen Hartz-IV-Bezieher auf 14.700 verdoppelt. Die Zahl der bulgarischen Hartz-IV-Empfänger hat sich in der gleichen Zeit vervierfacht, auf 15.300“, sagte der Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, Heinrich Alt, der „Rheinischen Post“. Rumänen und Bulgaren ziehe es vor allem in die Großstädte – auch nach Berlin.

Lockheed-Martin baut 4000 Stellen ab

Die schrumpfenden US-Militärausgaben veranlassen den Rüstungskonzern Lockheed-Martin zu harten Einschnitten. Mehrere Standorte werden geschlossen oder zusammengelegt. Das kostet 4000Mitarbeiter den Job, so das Unternehmen. Lockheed-Martin stellt unter anderem Kampfjets, Drohnen, Raketen und gepanzerte Fahrzeuge her. Zuletzt liefen die Geschäfte jedoch schlecht, weil das US-Militär sparen muss.