Frühkritik

„Così fan tutte“ an der Komischen Oper

Regisseur Alvis Hermanis riskiert an der Komischen Oper einen Kostümschinken. Warum auch nicht?

Er verlegt Mozarts „Così fan tutte“ in eine heutige Restauratorenwerkstatt. Mittendrin in weißen Kitteln die beiden Liebespaare, die sich der Treueprobe aussetzen. Hermanis bedient die altbackene Lesart, wonach Frauen unzuverlässig, lüstern und dumm sind. Musikalisch hingegen räumen die beiden Damen bei der Premiere ab. Buhs gibt es für den Regisseur – wegen der Langeweile. Ausführliche Kritik morgen.