Vermisst

Dreijährige irrt nach Kita-Ausflug allein durch Waldgebiet

Ein dreijähriges Mädchen und die Erzieherinnen einer Kita-Gruppe haben am Freitag vier schreckliche Stunden durchlebt.

Die Kindergartengruppe war am Vormittag mit der S-Bahn nach Buch gefahren und hatte dort einen Ausflug in ein Waldgebiet unternommen. Dabei wurde die Dreijährige von der restlichen Gruppe getrennt. Die Erzieherinnen bemerkten dies erst nach einiger Zeit, ihre aufgeregte Suche nach dem Kind blieb allerdings erfolglos. Das Mädchen irrte zunächst durch den Wald und fand dann offenbar zufällig allein den Weg zurück zum S-Bahnhof Buch. Dort entdeckten Bahnmitarbeiter das weinende Kind gegen 11.40 Uhr und übergaben es der Bundespolizei. Den Beamten gelang es zunächst nicht, die Identität der Kleinen zu ermitteln, erst als die Vermisstenanzeige der Erzieherinnen eingegangen war, konnte das Mädchen gegen 15 Uhr zurück zum Kindergarten gebracht werden und der für alle Beteiligten dramatische Vorfall nahm ein glückliches Ende. Zu den Ursachen ermittelt die Bundespolizei.