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Urteil: Richter: Stundenlohn von 1,59 Euro ist sittenwidrig ++ Attraktion: Iran nimmt erstes U-Boot für Touristen in Betrieb

Richter: Stundenlohn von 1,59 Euro ist sittenwidrig

Arbeitnehmer müssen es nicht hinnehmen, wenn ihr Arbeitgeber sie mit einem sehr niedrigen Stundenlohn abspeist. Ab wann ein Lohn sittenwidrig ist, hängt vom Einzelfall ab. Unzulässig ist auf jeden Fall ein Stundenlohn von 1,59 Euro brutto. Das hat das Arbeitsgericht Eberswalde entschieden (Az.: 2 Ca 428/13). Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. In dem verhandelten Fall hatte der Betreiber eines Pizza-Lieferdienstes seinen Angestellten Stundenlöhne zwischen 1,59 und 3,46 Euro brutto gezahlt. Um über die Runden zu kommen, bezogen einige deshalb Aufstockungsleistungen vom Jobcenter Uckermark. Das Jobcenter klagte nun vor Gericht. Es argumentierte, dass die vom Pizzalieferanten gezahlten Löhne sittenwidrig seien und forderte rund 11.000 Euro Aufstockungsleistungen zurück.

Iran nimmt erstes U-Boot für Touristen in Betrieb

Der Iran hat sein erstes U-Boot für Touristen im Persischen Golf in Betrieb genommen. Das vier Meter lange Unterwasserfahrzeug sei für die Nutzung durch Touristen auf der Insel Kisch vorgesehen, berichtete das Staatsfernsehen am Freitag. Es könne pro Fahrt bis zu vier Personen aufnehmen. Das U-Boot hat den Angaben zufolge den Namen „Morwarid“, was so viel wie Perle auf Farsi heißt. Die Insel Kisch gilt als wichtigstes iranisches Touristenziel im Persischen Golf. Das jetzt in Betrieb genommene U-Boot wurde von iranischen Experten entworfen und gebaut. Zwar verfügt es über einen Dieselgenerator, könne aber für bis zu zehn Stunden elektrisch betrieben werden.