Zustimmung

Vatikan war über Limburger Bauprojekt informiert

Ein vertrauliches Sitzungsprotokoll aus dem Vermögensverwaltungsrat des Bischöflichen Stuhls in Limburg hat die Nachrichtenlage über Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst verändert.

Bislang schien es, als habe der in der „Bild“-Zeitung als „Protz-Bischof“ und vom „Spiegel“ als „Lügen-Bischof“ titulierte Oberhirte sogar den Papst hinterlistig getäuscht, indem er das teure Bauprojekt in zehn Einzelprojekte stückelte. Nun aber spricht ein der Katholischen Nachrichten-Agentur zugespieltes Protokoll davon, dass der Vertreter des Papstes in Deutschland dieser Stückelung ausdrücklich zugestimmt habe – und das noch vor dem Baubeginn am Limburger Domberg 2010. Zumindest ist der Vorwurf eines „kirchenrechtlichen Schwarzbaus“ auf dem Domberg wahrscheinlich nicht mehr zu halten.