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Sozialabgaben: Bundeskabinett hebt Bemessungsgrenzen an ++ Studie: Arme interessieren sich weniger für Politik ++ Russland: US-Geheimdienstenthüller Snowden trifft seinen Vater

Bundeskabinett hebt Bemessungsgrenzen an

Auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber kommen nächstes Jahr höhere Sozialabgaben zu. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch eine Anhebung der Beitragsbemessungsgrenzen in der Sozialversicherung. Die Grenze für die Rentenversicherung steigt im Westen auf 5950Euro und im Osten auf 5000 Euro. In der Kranken- und Pflegeversicherung steigt die Beitragsbemessungsgrenze einheitlich auf 4050 Euro. Bis zu diesen Beträgen müssen die Arbeitnehmer auf ihr Einkommen Beiträge zur Renten- beziehungsweise Kranken- und Pflegeversicherung bezahlen.

Arme interessieren sich weniger für Politik

Niedrigverdiener und Arbeitslose interessieren sich immer weniger für Politik. Wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Berlin hervorgeht, ist der Anteil von armen Menschen, die sich sehr für Politik interessieren, in den vergangenen zehn Jahren von 30 auf 19 Prozent gesunken. Bei Erwerbstätigen blieb er dagegen konstant bei rund 30 Prozent. Besonders deutlich ist der Unterschied bei der Mitarbeit in politischen Organisationen und Parteien.

US-Geheimdienstenthüller Snowden trifft seinen Vater

Der Vater des früheren US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden hat seinen Sohn an einem geheimen Ort in seinem russischen Exil besucht, das Land allerdings inzwischen wieder verlassen. Edward und Lon Snowden hätten ein „sehr emotionales“ Treffen hinter sich, teilte der Anwalt des von der US-Justiz wegen Geheimnisverrats gesuchten Sohnes, Anatoli Kutschenera, am Mittwoch mit. Russischen Medienberichten zufolge hatte sich Snowdens Vater bereits seit dem 10.Oktober in Russland aufgehalten.