Kriminalität

Metalldiebe schlagen bei der Deutschen Bahn seltener zu

Die Zahl der Metalldiebstähle bei der Deutschen Bahn ist im ersten Halbjahr 2013 zurückgegangen.

Bundesweit sank die Zahl der Fälle von Januar bis Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 40 Prozent, wie die Bahn und die Bundespolizei am Montag mitteilten. In der Region Berlin-Brandenburg fiel der Rückgang mit gut zehn Prozent geringer aus. Neben der verstärkten Überwachung und Ermittlungsarbeit machten die Experten auch den sinkenden Kupferpreis auf dem Weltmarkt für die positive Entwicklung verantwortlich. Trotzdem bleibt der Diebstahl von Kabeln und anderen Metallteilen für die Bahn ein Problem. Immer wieder sorgen Kriminelle für Ausfälle oder Verspätungen, weil Signale oder Stellwerke lahmgelegt werden: Zwischen Januar und Juni gab es deshalb bundesweit rund 61.400 Verspätungsminuten.