Meldungen

News

Flutschäden: EU-Kommission stellt 360 Millionen Euro bereit ++ Schmerzensgeld: Kasparow gewinnt vor Gericht gegen Regierung ++ Kleiderordnung: Ungarische Universität verbietet kurze Röcke

EU-Kommission stellt 360 Millionen Euro bereit

Zur Bewältigung der schweren Hochwasserschäden vom vergangenen Sommer soll Deutschland gut 360 Millionen Euro aus dem EU-Haushalt bekommen, teilte EU-Regionalkommissar Johannes Hahn am Donnerstag mit. Das Europaparlament und die EU-Staaten müssten aber noch zustimmen. Deutschland hatte den Gesamtschaden auf rund achtMilliarden Euro beziffert. Das Geld aus dem EU-Solidaritätsfonds soll helfen, Kosten für Aufräumarbeiten, Reparaturen an zerstörter Infrastruktur oder für Notunterkünfte zu tragen. Auch Österreich und Tschechien sollen finanzielle Hilfe erhalten.

Kasparow gewinnt vor Gericht gegen Regierung

Der frühere Schachweltmeister und russische Oppositionelle Garri Kasparow hat vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte einen Sieg errungen. Die Richter erklärten seine Festnahme und die weiterer Beschwerdeführer anlässlich einer Demonstration gegen Präsident Putin im April 2007 für rechtswidrig. Die Regierung in Moskau wurde angewiesen, Kasparow 10.000 Euro Schmerzensgeld zu zahlen. Die Kundgebung war genehmigt, aber nur an einer Stelle im Zentrum Moskaus. Kasparow betonte, er sei auf dem Weg dorthin festgenommen worden.

Ungarische Universität verbietet kurze Röcke

Der Rektor der Universität in der ungarischen Stadt Kaposvár hat Medienberichten zufolge Studenten und Angestellten eine Kleiderordnung vorgeschrieben. Demnach sind kurze Röcke, zu tiefe Ausschnitte, zu starkes Parfüm oder Make-up verboten. Männliche Studenten dürften nicht in Shorts im Hörsaal erscheinen und müssten bei Prüfungen elegant gekleidet sein, so Rektor Ferenc Szavai. Kritiker empfahlen hingegen, die Anordnung zurückzunehmen. Eine Rocklänge oder die Intensität von Parfüms und Make-up seien nicht objektiv messbar.