Haushalt

Teures Familienpapier: 13 Millionen Euro für Fördergeld-Studie

Die Gesamtevaluation der Familienförderung der Bundesregierung wird rund 13 Millionen Euro kosten.

Das teilte das Bundesfinanzministerium auf Anfrage der Berliner Morgenpost mit. Die ursprünglich auf fünf Jahre angelegte Studie war 2009 bei der Prognos AG mit dem Ziel in Auftrag gegeben worden, alle ehe- und familienbezogenen Leistungen auszuwerten. Die Kosten werden zu gleichen Teilen von Finanzministerium und Familienministerium getragen. Im Ministerium von Familienministerin Kristina Schröder (CDU) wollte man keine konkrete Summe nennen. „Die genauen Kosten stehen fest, wenn die Teilstudien abgeschlossen und alle Rechnungen bezahlt sind“, sagte der Sprecher des Ministeriums, Christoph Steegmans. Dies werde voraussichtlich Ende des Jahres der Fall sein. Man gehe aber davon aus, dass die Summe deutlich unter dem Kostenvoranschlag bleibe. Wie hoch dieser war, wollte der Sprecher nicht sagen. Schröder hatte den größten Teil der Evaluation im Juni vorgestellt.