Wahlkampf

Aufregung um Peer Steinbrücks „Stinkefinger“-Geste

Mit seiner provokanten „Stinkefinger“-Geste hat SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück für Aufregung gesorgt.

Vertreter von Union und FDP stellten wegen der Pose auf einem Magazin-Titelblatt die Eignung Steinbrücks als Kanzler infrage. Bei den Oppositionsparteien und Nutzern des Kurznachrichtendienstes Twitter wurde die Geste zum Teil aber auch mit Humor aufgenommen. Auf der Titelseite des am Freitag erschienenen Magazins der „Süddeutschen Zeitung“ ist Steinbrück mit ausgestrecktem Mittelfinger zu sehen.

Steinbrück verteidigte die Geste am Rande einer Wahlkampfveranstaltung: „Ich finde, wir sollten alle auch den Humor haben im Wahlkampf. Für alle, die den nicht haben: Die sollen in den Keller gehen zum Lachen.“