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Medien: Internetnutzer sind fast drei Stunden am Tag online ++ Umfrage: Bürger und Abgeordnete werten Euro-Hilfen anders ++ Justiz: Assange zeigt Ex-Soldaten wegen Spionage an

Internetnutzer sind fast drei Stunden am Tag online

Internetnutzer in Deutschland sind im Schnitt fast drei Stunden täglich online. Wie die ARD/ZDF-Medienforschung mitteilte, treiben mobile Geräte wie Smartphones und Tabletcomputer die Online-Nutzung weiter an. Nach Angaben der ARD/ZDF-Online-Studie nutzen 77,2Prozent der über 14-Jährigen das Internet. Im vergangenen Jahr waren es 75,9 Prozent. Die Nutzungsdauer hat laut Studie deutlich zugenommen: Im Schnitt sind Internetnutzer derzeit 169 Minuten am Tag online, das waren 36 Minuten mehr als im Vorjahr.

Bürger und Abgeordnete werten Euro-Hilfen anders

Bei der Bewertung der deutschen Milliardenhilfen für Euro-Krisenländer gibt es teils erhebliche Diskrepanzen zwischen Bürgern und Volksvertretern. Nach einer Umfrage des Instituts YouGov ist fast jeder vierte Bundesbürger (23 Prozent) der Meinung, dass Deutschland in erster Linie an sich selbst denken müsse und in Krisenzeiten die knappen Mittel nicht für andere ausgeben sollte. Unter Abgeordneten von Bundestag, Landtagen sowie Kommunalparlamenten vertreten dagegen nur drei Prozent diese Position.

Assange zeigt Ex-Soldaten wegen Spionage an

Die Bundesanwaltschaft prüft eine Strafanzeige von Wikileaks-Gründer Julian Assange gegen einen ehemaligen Mitarbeiter des US-Militärs wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit. Das bestätigte am Mittwoch ein Behördensprecher. Wie Assanges Anwalt der Nachrichtenagentur dpa sagte, soll der ehemalige Mitarbeiter des US-Marine Corps 2009 in dienstlichem Auftrag einen Kongress des Chaos Computer Clubs (CCC) in Berlin besucht und einen geheimen Bericht über einen Vortrag Assanges verfasst haben.