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Bischofskonferenz: Kirche schreibt Studie zu Missbrauchsskandal neu aus ++ Innenminister: 50 Milliarden Euro Schaden durch Wirtschaftsspionage ++ Innovation: Nissan bringt fahrerloses Auto 2020 auf den Markt

Kirche schreibt Studie zu Missbrauchsskandal neu aus

Die katholische Kirche nimmt einen neuen Anlauf, den Missbrauchsskandal wissenschaftlich aufarbeiten zu lassen. Nachdem Anfang des Jahres die Zusammenarbeit mit dem Kriminologen Christian Pfeiffer gescheitert war, hat die Deutsche Bischofskonferenz die Studie jetzt neu ausgeschrieben. Ziel der Studie sei weiterhin, die sexuellen Übergriffe von Priestern und anderen Geistlichen an Minderjährigen von 1945 bis heute zu analysieren. Die Studie ist von 2014 bis 2017 angesetzt.

50 Milliarden Euro Schaden durch Wirtschaftsspionage

Durch Wirtschaftsspionage entsteht in Deutschland nach Schätzung von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) jährlich ein Schaden von etwa 50Milliarden Euro. Es gebe massive Versuche, den „Rohstoff Geist“ in deutschen Unternehmen zu stehlen. Viele Firmen seien nur schlecht gegen Attacken gerüstet. Bundesregierung, Verfassungsschutz und Spitzenverbände wollen bis 2015 ein Schutzkonzept gegen Spionage-Attacken erarbeiten.

Nissan bringt fahrerloses Auto 2020 auf den Markt

Der japanische Autobauer Nissan will sein erstes selbstfahrendes Auto im Jahr 2020 auf den Markt bringen. „Ich verpflichte mich, das autonome Auto, eine technologische Revolution, ab 2020 zu präsentieren, und wir liegen gut in der Zeit“, sagte der Chef von Renault-Nissan, Carlos Ghosn. Das fahrerlose, allein von Computern gesteuerte Auto solle es zu einem „vernünftigen Preis“ geben. Der US-Konzern Google, aber auch der deutsche Autozulieferer Conti arbeiten bereits seit Längerem an Technologien für ein selbstfahrendes Auto.