NSU

„Historisch beispielloses Desaster“

Genau 1357 Seiten umfasst der Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses zur NSU-Mordserie, der am Donnerstag dem Bundestagspräsidenten übergeben wurde.

Fünf der 13 Ausschussmitglieder präsentierten die Ergebnisse auch der Öffentlichkeit: der Ausschussvorsitzende Sebastian Edathy (SPD), Clemens Binninger (CDU) Hartfrid Wolff (FDP), Stephan Stracke (CSU) und Wolfgang Wieland (Grüne, v.r.n.l.). Edathy nannte die Fehler der deutschen Sicherheitsbehörden bei den Ermittlungen gegen das NSU-Terrortrio ein „historisch beispielloses Desaster“.