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Internet-Betrug: Deutsche verzichten auf Online-Banking ++ Tourismus: Spanien erlebt einen Rekordansturm an Urlaubern ++ Nahost: Raketen vom Libanon aus auf Israel abgefeuert

Deutsche verzichten auf Online-Banking

Wegen Sicherheitsbedenken verzichten deutsche Verbraucher einer Umfrage zufolge zunehmend auf die Erledigung von Bankgeschäften über das Internet. 30 Prozent der Verbraucher sähen aus Sicherheitsgründen vom Online-Banking ab, teilte der IT-Branchenverband Bitkom mit. Dies entspreche einem Anstieg um fünf Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Die Zunahme sei womöglich eine Folge der Debatte über die US-Spähaffäre. Mehr als jeder dritte Verbraucher mit Internetzugang habe Angst vor Betrug beim Online-Banking. Besonders groß sei die Sorge bei Verbrauchern über 65 Jahren, von denen 45 Prozent Bedenken hätten. Der Bankenverband rät Verbrauchern, ihre Betriebssysteme und Virenprogramme immer auf dem aktuellen Stand zu halten.

Spanien erlebt einen Rekordansturm an Urlaubern

Spanien freut sich in diesem Sommer über besonders viele Urlauber. Wie das Tourismusministerium am Donnerstag in Madrid mitteilte, besuchten im Juli mehr als 7,8 Millionen ausländische Feriengäste das Land, 2,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Dies sei die höchste Touristenzahl, die in Spanien seit Beginn der Erhebungen 1995 jemals in einem Monat verzeichnet worden sei. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres kamen damit 34 Millionen Touristen nach Spanien – 3,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das seien 400.000 Urlauber mehr als im Rekordjahr 2008. Besonders stark war die Zunahme der Urlauber aus Russland und Skandinavien. Die Zahl der russischen Touristen stieg um fast 31 Prozent, die der Skandinavier um 18 Prozent.

Raketen vom Libanon aus auf Israel abgefeuert

Militante Kämpfer im Libanon haben mehrere Raketen auf den Norden Israels abgefeuert. Der israelische Armeesprecher Peter Lerner bestätigte am Donnerstag, es seien bis zu vier Geschosse abgefeuert worden. Die Raketenabwehr „Eisenkuppel“ habe aber zwischen den Küstenstädten Akko und Naharija eine Rakete in der Luft abgefangen, auch die restlichen Geschosse seien nicht in Israel eingeschlagen. Er dementierte Berichte über israelische Vergeltungsschläge im Libanon. Der Luftraum im Norden Israels sei aus Sicherheitsgründen bis auf Weiteres gesperrt worden. Er sprach von einem „nicht provozierten Angriff auf israelische Zivilisten“. Man gehe davon aus, dass die radikale Salafistengruppe Globaler Dschihad hinter der Tat stehe.