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Wahl 2013: Schwarz-Gelb weitet Vorsprung aus ++ Organisation: Deutsche Entwicklungshilfe um drei Prozent gesunken ++ Inspektion: Chemiewaffen-Experten in Damaskus eingetroffen ++ Spanien: Fischer protestieren vor Gibraltars Küste

Schwarz-Gelb weitet Vorsprung aus

Fünf Wochen vor der Bundestagswahl haben CDU/CSU und FDP ihren Vorsprung ausgebaut. Die Union verliert einen Punkt auf 40 Prozent, die FDP gewinnt einen Punkt hinzu auf sechs Prozent, wie die „Bild am Sonntag“ unter Berufung auf die aktuelle Emnid-Umfrage mitteilte. SPD und Grüne verlieren je einen Punkt auf 24 beziehungsweise zwölf Prozent. Die Linkspartei liegt bei acht Prozent. Die Euro-kritische AfD verliert einen Punkt und liegt nur noch bei einem Prozent.

Deutsche Entwicklungshilfe um drei Prozent gesunken

Die deutsche Entwicklungshilfe ist einem Bericht der Nichtregierungsorganisation ONE zufolge 2012 um drei Prozent gesunken. Afrikanische Länder hätten sogar 16 Prozent weniger Geld erhalten. Demnach sank der Anteil der deutschen Entwicklungszusammenarbeit am Bruttoinlandsprodukt auf 0,36 Prozent. Gemäß internationaler Vereinbarungen soll die Hilfe bis 2015 auf 0,7 Prozent des BIP erhöht werden.

Chemiewaffen-Experten in Damaskus eingetroffen

Eine Gruppe von UN-Experten ist am Sonntag in Syrien eingetroffen, um Berichten über den Einsatz chemischer Waffen nachzugehen. Die von dem schwedischen Wissenschaftler Ake Sellström geleitete Delegation soll allerdings lediglich der Frage nachgehen, ob C-Waffen wie etwa das Nervengift Sarin eingesetzt wurden, und nicht klären, welche Konfliktpartei darauf zurückgegriffen hatte.

Fischer protestieren vor Gibraltars Küste

Im Streit um Gibraltar haben Dutzende spanische Fischer gegen die britische Regierung protestiert. 38 Fischkutter aus umliegenden Häfen steuerten am Sonntag auf die Küstengewässer des britischen Überseegebietes zu, um gegen eine künstliche Unterwasserbarriere aus Betonblöcken zu protestieren. Nachdem ihnen Patrouillenboote der britischen Küstenwache den Weg abgeschnitten hatten, kehrten die von eigenen Polizeischiffen begleiteten Spanier wieder um.