Ägypten

Regierung räumt Moschee in Kairo

Die von hunderten Islamisten besetzte Moschee in Kairo ist nach Angaben von Vertretern der ägyptischen Sicherheitsbehörden am Sonnabendnachmittag weitgehend geräumt worden.

Die Sicherheitskräfte kämpften demnach aber noch darum, die Kontrolle über das Minarett des Gotteshauses im Zentrum der ägyptischen Hauptstadt zu erlangen. Zuvor hatten sie sich heftige Schusswechsel mit bewaffneten Anhängern des gestürzten Präsidenten Mohammed Mursi geliefert. Im Laufe des Sonnabends begannen die Sicherheitskräfte dann mit der Zwangsräumung und holten Menschen einzeln aus dem Gotteshaus. Ägypten wird seit Wochen von blutigen Auseinandersetzungen zwischen Mursi-Anhängern und Sicherheitskräften erschüttert. Trotz der anhaltenden Gewalt in Ägypten werden die Banken und die Börse am Sonntag wieder ihre Arbeit aufnehmen.