Fluggesellschaften

Sanierungsprogramm: Air Berlin verkauft Flugzeuge nach China

Air Berlin kommt mit seiner tiefgreifenden Sanierung nur im Schneckentempo voran.

Auch zu Beginn des Sommergeschäfts verdient Deutschlands zweitgrößte Airline kein Geld, in der Bilanz klafft ein tiefes Loch. Die Trendwende sollen die umsatzstarke Urlaubssaison und der Verkauf von elf Flugzeugen an ein chinesisches Leasing-Unternehmen bringen. Air Berlin erhalte als Verkaufserlös insgesamt einen „substanziellen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag“, sagte ein Konzernsprecher am Donnerstag. Der Verkauf von zwei weiteren Maschinen stehe noch aus. Doch längerfristig reichen die Erlöse aus dem Verkauf für die Firma nicht aus, um über die Runden zu kommen. Deshalb könnte frisches Geld am Kapitalmarkt aufgenommen werden, sagte der Konzernchef Wolfgang Prock-Schauer. Zunächst müsse aber die Sanierung greifen.