Immobilien

Mieten: Senat will am Rand von Grünflächen Wohnungen bauen

Die städtischen Wohnungsgesellschaften sollen ihre Bestände in allen Berliner Bezirken ausweiten, indem sie Wohnungen dazukaufen oder neue bauen – das sagte Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) beim Leserforum der Berliner Morgenpost zum Thema Wohnungsnot in Berlin.

Er wolle eine soziale Durchmischung, so Müller, sowohl in der Innenstadt als auch in den Außenbezirken. In den vergangenen eineinhalb Jahren seien große neue Grünflächen im Mauerpark, auf dem Tempelhofer Feld und am Gleisdreieck entstanden. „Sie bleiben unangetastet“, versprach Müller. Doch es müsse möglich sein, am Rand dieser Flächen zu bauen. Bis zu 5000 Wohnungen sollten am Tempelhofer Feld entstehen. 85 Prozent der Berliner wohnen Müller zufolge in Mietwohnungen. Durchschnittlich stehen jedem Bewohner 40 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung.