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Korea-Konflikt: Seoul und Pjöngjang werden Industriepark wieder öffnen ++ Fluggesellschaft: Air Berlin schreibt weiter rote Zahlen

Seoul und Pjöngjang werden Industriepark wieder öffnen

Nach viermonatigem Stillstand und sechs geplatzten Verhandlungsrunden haben sich Nord- und Südkorea auf die Wiedereröffnung des gemeinsamen Industrieparks Kaesong geeinigt. Beide Seiten schlossen ein Fünf-Punkte-Abkommen zu der Sonderwirtschaftszone auf nordkoreanischem Gebiet, wie ein Vertreter des südkoreanischen Vereinigungsministeriums mitteilte. Der Durchbruch gelang erst, nachdem Seoul einen dauerhaften Rückzug aus Kaesong in Betracht gezogen hatte. Dadurch wäre eine wichtige Devisenquelle für Pjöngjang versiegt. In dem Abkommen wird noch kein Datum für die Wiedereröffnung genannt.

Air Berlin schreibt weiter rote Zahlen

Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin steckt weiter in den roten Zahlen. Im zweiten Quartal schrumpfte der Verlust unter dem Strich auf 38 Millionen Euro, wie der Lufthansa-Konkurrent am Mittwochabend mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte hier noch ein Minus von fast 100 Millionen Euro gestanden. Vorstandschef Wolfgang Prock-Schauer zufolge wird die Sanierung des Unternehmens nicht einfacher. Das Erreichen der Ziele sei etwa wegen der schwächelnden Konjunktur „zunehmend anspruchsvoller“ geworden. Die Air-Berlin-Führung hat sich für das laufende Jahr eine schwarze Null vor Zinsen und Steuern zum Ziel gesetzt. Der Umsatz ging im zweiten Quartal um knapp zwei Prozent auf 1,1 Milliarden Euro zurück.