Bundesinnenministerium

Unter Druck: Minister lässt Doping-Studie doch veröffentlichen

Plötzlich ging alles ganz schnell: Nach einem monatelangen Streit über die Veröffentlichung der Studie „Doping in Deutschland seit 1950“ veröffentlichte am Montag das Bundesinnenministerium den Abschlussbericht zur brisanten Studie im Internet.

Die „datenschutzrechtliche Beratung durch den Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit ist abgeschlossen“, hieß es im Haus von Sportminister Hans-Peter Friedrich(CSU). Am Wochenende war die Studie der Humboldt-Universität bekannt geworden. Demnach soll „im westdeutschen Sport in einem erschreckenden Umfang und mit einer kaum glaublichen Systematik gedopt“ worden sein. Staatliche Stellen sollen die Praxis zudem unterstützt haben.