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Solidaritätszuschlag: Brüderle fordert von Schäuble Konzept ++ Fachkräftemangel: Handwerkspräsident plädiert für Rente ab 70 ++ Israel: Wirtschaftsminister strikt gegen Palästinenserstaat ++ Altenpflege: DRK-Chef Seiters: Staat soll Ausbildung zahlen

Brüderle fordert von Schäuble Konzept

Mit Verweis auf Versprechen von Altbundeskanzler Helmut Kohl hat FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ein Finanzierungskonzept zur Abschaffung des Solidaritätszuschlags gefordert. „Ich gehe davon aus, dass der Finanzminister gute Vorschläge macht, wie sich das Ende des Solidaritätszuschlags finanzieren lässt“, so Brüderle.

Handwerkspräsident plädiert für Rente ab 70

Angesichts des drohenden Fachkräftemangels fordert Handwerkspräsident Otto Kentzler einen Renteneintritt erst ab 70 Jahren. „Wer kann, soll bis 70 arbeiten“, sagte Kentzler dem „Focus“. Viele Ältere seien fit. „Selbst wenn sie nur halbe Tage arbeiten, ihre Erfahrung kann uns helfen“, sagte Kentzler. Einzelne Betriebe müssten heute schon Aufträge ablehnen, weil ihnen die Fachkräfte fehlten, so Kentzler.

Wirtschaftsminister strikt gegen Palästinenserstaat

Israels Wirtschaftsminister Naftali Bennett hat die Gründung eines eigenen Palästinenserstaates strikt abgelehnt. Zwar verdienten die Palästinenser Autonomie, sagte der Chef der siedlernahen Partei Jüdisches Heim dem „Focus“. „Aber ein eigener Staat auf unserem Territorium bedeutet das Ende des Staates Israel.“ Israel würde in diesem Fall „Selbstmord begehen“.

DRK-Chef Seiters: Staat soll Ausbildung zahlen

Das Deutsche Rote Kreuz fordert eine bundesweit kostenfreie Ausbildung zur Altenpflegekraft. Es sei nicht hinnehmbar, dass in einigen Bundesländern junge Menschen für die Ausbildung zum Altenpfleger Schulgeld zahlen müssen, sagte der Präsident der Hilfsorganisation, Rudolf Seiters. Für die Ausbildung müsse seiner Ansicht nach der Staat aufkommen, erklärte Seiters. Er halte aber nichts davon, Pflegepersonal aus Nicht-EU-Ländern anzuwerben.