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Bahnverkehr: ICE halten ab 29. Juli auch wieder in Wolfsburg ++ Indien: Lebenslange Haft für Vergewaltiger ++ Kuba: Castro-Regime wirbt um Investitionen von Exilanten ++ Frankreich: Proteste vor Polizeistation nach Burka-Kontrolle

ICE halten ab 29. Juli auch wieder in Wolfsburg

Bahnreisende können vom 29. Juli an wieder auf direktem Weg von Berlin nach Wolfsburg gelangen. Nach dem aktualisierten Notfahrplan der Deutschen Bahn hält dann wieder alle zwei Stunden ein ICE in der Autobauer-Stadt. Die Schnellfahrstrecke nach Hannover bleibt wegen der Hochwasserschäden jedoch weiter gesperrt. Die ICE werden über Wittenberge umgeleitet, sie benötigen bis Wolfsburg mindestens zwei Stunden und neun Minuten. Aktuell müssen Reisende für die Strecke mehr als drei Stunden einplanen, da die Stadt ohne Umsteigen nicht erreichbar ist.

Lebenslange Haft für Vergewaltiger

Die sechs Vergewaltiger einer Schweizer Touristin in Indien sind jeweils zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Vier Monate nach der Gruppenvergewaltigung der 39-Jährigen im zentralindischen Bundesstaat Madhya Pradesh fällte das Amtsgericht in Datia das Urteil. Die jungen Männer müssen außerdem eine Geldstrafe zahlen. Die Schweizerin und ihr Partner waren mit dem Fahrrad unterwegs, als sie beim Campen im Wald von den Männern überfallen und ausgeraubt wurden. Die Täter fesselten den Mann und vergewaltigten die Frau vor seinen Augen.

Castro-Regime wirbt um Investitionen von Exilanten

Kuba will Exilanten in den USA laut einem Medienbericht zu Investitionen in ihrer alten Heimat ermuntern. Die Exil-Kubaner dürften demnach künftig erstmals wieder Immobilien erwerben, berichtet das Magazin „Focus“ unter Berufung auf Aussagen von Kubas Konsul in Washington, Llanio Gonzáles. Dies wäre ein Kurswechsel in der Wirtschaftspolitik, da das Castro-Regime die zum Teil sehr wohlhabenden Exilanten bisher als Sympathisanten des Erzfeindes USA dargestellt hat.

Proteste vor Polizeistation nach Burka-Kontrolle

Nach der Kontrolle einer völlig verhüllten Frau ist es in der französischen Gemeinde Trappes westlich von Paris zu Protesten vor einer örtlichen Polizeistation gekommen. Gegen die zwischen 200 und 400 Personen habe die Polizei das Gebäude mit Einsatzfahrzeugen abgeschirmt, berichtet die Zeitung „Le Parisien“. Protestierende hätten Steine geworfen und Feuerwerkskörper gezündet. Auslöser war die Überprüfung der verhüllten Frau durch die Polizei. In Frankreich ist das Tragen von Burkas oder anderen Verschleierungen in der Öffentlichkeit verboten.