Gedenken

Holocaust-Mahnmal: Lösung für Sanierung der Risse gefunden

Seit 2010 streiten sich Denkmal-Stiftung und Baufirma über die Risse in den Stelen des Holocaust-Mahnmals: Warum reißt der Beton auf?

Was muss dagegen getan werden? Und wer zahlt das alles? Bisher müssen immerhin schon 24 der insgesamt 2711 Stelen von grauen Manschetten gestützt werden, um sie gegen Abbruch zu schützen. Offenbar gibt es nun zumindest eine technische Lösung ohne Manschetten. Nach Informationen der Morgenpost soll zum Jahresende ein Sanierungsplan feststehen. Erste Risse in den Stelen des Mahnmals waren kurz nach der Fertigstellung 2005 aufgefallen. Eine halbe Million Besucher laufen jedes Jahr durch das Stelenfeld. Bis heute kontrollieren täglich Mitarbeiter der Stiftung, ob eine Gefahr für Besucher besteht. Einzelne Stelen aus dem Ensemble komplett auszutauschen gilt als unmöglich, da die Stelen in der Mitte des Kunstwerkes von einem Kran kaum zu erreichen sind.