Sicherheit

Gewerkschaft fordert mehr Polizeistreifen am Alexanderplatz

Nach der Prügelattacke am Neptunbrunnen fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ein neues Polizeikonzept für den Alexanderplatz und seine Umgebung.

„Die Gegend zwischen Alexanderplatz und Rotem Rathaus ist nur durch mehr Fußstreifen zu sichern“, sagte der Landesbezirksvorsitzende Michael Purper. Innensenator Frank Henkel (CDU) verteidigte unterdessen den Polizeieinsatz am Alexanderplatz. „Durch die Streifentätigkeit der Berliner Polizei, das neu eingerichtete Kontaktmobil und die enge Zusammenarbeit mit der Bundespolizei erhöhen wir die Wahrscheinlichkeit, solche Gewalttäter schnell zu fassen“, sagte Henkel. Am Mittwoch wurde bekannt, dass die beiden Tatverdächtigen den 48-jährigen Guineer am Dienstagnachmittag aus rassistischen Motiven angegriffen haben sollen. Das Opfer ist inzwischen außer Lebensgefahr, die beiden Tatverdächtigen erhielten Haftbefehle.