Verkehr

ICE-Strecke Richtung Hannover bleibt bis Jahresende gesperrt

Die vom Elbehochwasser stark beschädigte Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin–Hannover–Frankfurt/M. bleibt bis zum Ende des Jahres gesperrt.

Eine Bahnsprecherin sagte am Montag, das Elbwasser stehe zum Teil noch immer im Gleisbereich. Erst wenn es sich komplett zurückgezogen habe, könnten Schaden und Reparaturbedarf ermittelt werden. Es stehe aber außer Frage, dass die Strecke wiederhergestellt werde. Der ursprünglich bis 19. Juli eingesetzte Interimsfahrplan soll zunächst bis zum 28. Juli verlängert werden. Grund für die Behinderungen sind die erwarteten Schäden an der Eisenbahnbrücke, die in Schönhausen in Sachsen-Anhalt über die Elbe führt. Seit Anfang Juni werden alle Züge der Deutschen Bahn und anderer Schienenunternehmen, die durch dieses Ost-West-Nadelöhr müssen, umgeleitet. Daraus ergeben sich längere Fahrzeiten von bis zu einer Stunde. Über den genauen Zeitplan für die Arbeiten und die Freigabe der Elbbrücke will die Deutsche Bahn an diesem Dienstag informieren.