Verkehr

Pendler finden kaum noch Parkplätze am Stadtrand

Berufspendler, die im Umland wohnen und in Berlin arbeiten, haben immer mehr Probleme, einen Stellplatz für ihr Auto zu finden.

Der ADAC Berlin-Brandenburg forderte deshalb am Freitag, dass der Senat gemeinsam mit dem Land Brandenburg neue Park-&-Ride-Plätze schafft. Dafür könnten ungenutzte Brachflächen der Bahn am Stadtrand genutzt werden, schlug der Automobilclub vor. Es gebe Möglichkeiten, dafür Fördermittel der Europäischen Union zu beantragen. Etwa 250.000 Berufspendler fahren täglich aus dem Umland nach Berlin. Nur etwa fünf Prozent von ihnen finden einen Stellplatz auf einer Park-&-Ride-Fläche in der Nähe eines S-Bahnhofs oder einer Haltestelle von Bus und Straßenbahn. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung arbeitet derzeit einen Masterplan Parken aus. In diesem Plan müsse die Situation der Pendler berücksichtigt werden, forderte der ADAC. Es dürfe nicht nur darum gehen, immer mehr Parkzonen in den Innenstadtbezirken einzurichten, hieß es.