Sicherheit

Jeder dritte Verfassungsschützer hat kein Internet

Jeder dritte der rund 2800 Mitarbeiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) hat keinen dienstlichen Anschluss ans allgemein zugängliche Internet.

Das erfuhr die Berliner Morgenpost aus Sicherheitskreisen. Dabei handelt es sich nicht nur um Verwaltungsangestellte und Sachbearbeiter, sondern auch um sogenannte Beschaffer, die Informationen über Extremisten mit allen nachrichtendienstlichen Mitteln besorgen sollen.

Die technische Aufrüstung der Behörde gehört zu den wichtigsten Initiativen des Verfassungsschutz-Präsidenten Hans-Georg Maaßen, der nunmehr seit gut zehn Monaten im Amt ist. Nach Informationen der Berliner Morgenpost bekommt die Behörde ab diesem Jahr jährlich drei Millionen Euro zusätzlich für IT-Technik. Dabei ist ein großer Rückstau zu bewältigen. Bis heute müssen sich Beschaffer Internet-Terminals teilen – und viele Leitungen in dem Kölner Bau aus den 80er-Jahren sind völlig veraltet.