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Studie: Für die Hälfte der Deutschen ist Fracking eine Option ++ Griechenland: Arbeitslosenquote erreicht mit 26,8 Prozent Rekordhoch ++ Europäische Union: Zehn Milliarden Euro Verlust durch Zigarettenschmuggel ++ Syrien-Konflikt: Österreich zieht Blauhelme von Golanhöhen ab ++ Prognose: Lebensmittelpreise sollen um bis zu 40 Prozent steigen

Für die Hälfte der Deutschen ist Fracking eine Option

Fast jeder zweite Deutsche hat laut einer aktuellen Forsa-Studie grundsätzlich kein Problem mit dem umstrittenen Fracking. Knapp die Hälfte von mehr als Tausend befragten Bürgern meint demnach, dass der Energiebedarf in der Bundesrepublik künftig auch mit Fracking gedeckt werden sollte. Neun von zehn Bürgern würden die Methode zur Gasgewinnung aus tiefen Gesteinsschichten aber nur unter strengen Umweltauflagen zulassen.

Arbeitslosenquote erreicht mit 26,8 Prozent Rekordhoch

Die schrumpfende Wirtschaft hat die Arbeitslosenquote in Griechenland im März auf einen Rekordwert von 26,8 Prozent getrieben. Damit ist die Zahl in dem von seinen Euro-Partnern vor dem Kollaps geretteten Land mehr als doppelt so hoch wie die 12,2 Prozent im Durchschnitt der Euro-Zone. Seit 2009 hat sich die Zahl der Arbeitslosen auf rund 1,3 Millionen verdreifacht – das sind mehr Menschen, als das benachbarte Zypern Einwohner hat.

Zehn Milliarden Euro Verlust durch Zigarettenschmuggel

Die Europäische Union will schärfer gegen Zigarettenschmuggel vorgehen. Jedes Jahr entgingen den Staatskassen der 27 EU-Länder rund zehn Milliarden Euro Steuer- und Zolleinnahmen, heißt es in einer Mitteilung aus Brüssel. China sei laut dem Bericht die größte Quelle illegaler Zigaretteneinfuhren. Schätzungen zufolge stieg der Anteil von Schmuggelware am Zigarettenkonsum von 8,5 Prozent 2007 auf gut elf Prozent im Jahr 2012.

Österreich zieht Blauhelme von Golanhöhen ab

Nach dem Sturm syrischer Rebellen auf einen Grenzposten in den Golanhöhen hat Österreich seine dort stationierten UN-Blauhelmsoldaten abgezogen. „Die Entwicklung der heutigen Morgenstunden hat gezeigt, dass ein weiteres Zuwarten nicht mehr vertretbar ist“, erklärten Bundeskanzler Werner Faymann und Außenminister Michael Spindelegger. Österreich stellt 377 der 900 UN-Blauhelme auf den 1967 von Israel eroberten Golanhöhen.

Lebensmittelpreise sollen um bis zu 40 Prozent steigen

Die globalen Lebensmittelpreise werden einer neuen Prognose zufolge in den kommenden zehn Jahren um bis zu 40 Prozent steigen. Grund dafür seien die steigende Nachfrage aufgrund höherer Einkommen und ein langsames Wachstum bei den Vorräten, erklärten die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen und die OECD. Landwirtschafts-Investitionen seien aufgrund sinkender Preise in den vergangenen Jahren zurückgegangen.