Ermittlungen

Neun Festnahmen nach Bombenanschlag in der Türkei

Nach den Bombenanschlägen in der türkischen Grenzstadt Reyhanli mit mindestens 46 Toten haben die Ermittlungsbehörden neun Verdächtige festgenommen.

Innenminister Muammer Güler sagte am Sonntag, die Männer seien türkische Staatsbürger, ihre Gruppe habe aber Verbindungen zum syrischen Geheimdienst. Die Regierung in Damaskus wies die Verdächtigung in scharfer Form als unwahr zurück. Am Sonnabend waren in Reyhanli, einer Stadt an der türkischen Grenze zu Syrien, zwei Autobomben explodiert. Die Sprengsätze detonierten im Abstand von 15 Minuten neben dem Rathaus und nahe der Post. Am Sonntag wurden noch 50 der mehr als 140 Verletzten stationär in Kliniken behandelt.