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USA: FBI verhaftet Mann und „verhindert Anschlag“ ++ Bürgermeister: Großstädte fordern mehr Geld für Wohnungsbau ++ Abgaben: SPD und Grüne gehen einig in den Steuerwahlkampf

FBI verhaftet Mann und „verhindert Anschlag“

Das FBI hat im US-Staat Minnesota nach eigenen Angaben einen möglichen Terroranschlag vereitelt. Bei einer Razzia seien in einem Haus in der Stadt Montevideo Molotowcocktails, mutmaßliche Rohrbomben sowie Schusswaffen sichergestellt worden, teilte die Behörde am Montag mit. Der Bewohner des Hauses sei am vergangenen Freitag festgenommen worden. Einzelheiten über das mutmaßliche Anschlagsziel nannte FBI-Sprecher Kyle Loven nicht. Allerdings sei davon auszugehen, dass durch die Razzia und Festnahme „das Leben mehrerer örtlicher Anwohner“ und eine „mögliche Tragödie“ verhindert worden seien. Die Ermittlungen würden fortgesetzt, hieß es weiter.

Großstädte fordern mehr Geld für Wohnungsbau

Die fünf größten Städte Deutschlands haben den Bund aufgefordert, die Mittel für den Wohnungsbau auf eine Milliarde Euro pro Jahr zu verdoppeln. „Angesichts dramatisch steigender Mieten in den Ballungsräumen muss die Schaffung bezahlbaren Wohnraums absolute Priorität haben“, heißt es in einem Appell der SPD-Stadtoberhäupter Klaus Wowereit (Berlin), Olaf Scholz (Hamburg), Christian Ude (München), Jürgen Roters (Köln) und Peter Feldmann (Frankfurt/Main). „Der Bund muss die Großstädte dabei unterstützen. Denn sie stehen unter erhöhtem Nachfragedruck und müssen einen Großteil der Zuwanderung verkraften“, hieß es.

SPD und Grüne gehen einig in den Steuerwahlkampf

SPD und Grüne demonstrieren Geschlossenheit angesichts der lauter werdenden Kritik an ihren Steuerplänen. „Wir haben ähnliche Vorschläge“, sagte SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles. Hintergrund ist, dass Grüne und SPD Wohlhabende stärker zur Kasse bitten wollen. „Ich bin auch ganz mutig, weil die Mehrheit der Deutschen nach allem, was wir wissen, auch in den Umfragen, die Linie unterstützt“, sagte Nahles. Der Grünen-Bundesvorsitzende Cem Özdemir versicherte, seine Partei wolle darauf achten, dass die Gesamtbelastung nicht zu stark steige und es keine Substanzbesteuerung von Unternehmen gebe.