Extremismus

Boston-Attentäter: Mutter war im Visier des Geheimdienstes

Zwei Wochen nach den Bombenanschlägen von Boston sorgen neue Berichte über mutmaßliche Geheimdienstpannen für Unruhe.

So soll die Mutter der beiden Attentäter ebenfalls schon lange im Visier von US-Sicherheitsbehörden gewesen sein, berichtete der US-Fernsehsender NBC. Ihr Name sei gemeinsam mit dem ihres Sohnes Tamerlan bereits 2011 in eine Antiterrordatenbank des US-Geheimdienstes CIA aufgenommen worden. Beide sollen außerdem in einem von russischen Behörden mitgeschnittenen Telefongespräch 2011 über den Dschihad gesprochen haben. Diese Information hätten die russischen Behörden den Amerikanern aber nicht weitergegeben, so US-Medien. Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen sagte indes zur Terrorsituation in Deutschland: „Zum islamistischen Personenpotenzial gehören auch Tschetschenen.“