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Arbeit: Friseure einigen sich auf 8,50 Euro Mindestlohn ++ Kanada: Anschlag auf Fernzug nach New York vereitelt ++ Italien: „Rubygate“-Prozess gegen Berlusconi erneut vertagt ++ Zypern: Versicherer müssen doch Sanierungsbeitrag leisten

Friseure einigen sich auf 8,50 Euro Mindestlohn

In der Friseurbranche wird es ab August 2015 einen bundesweit einheitlichen Mindestlohn von 8,50 Euro geben. Darauf haben sich die Landesverbände und die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di am Montag in Würzburg schon bei der ersten Verhandlungsrunde geeinigt. Demnach soll der Lohn bis zum Jahr 2015 in drei Stufen ansteigen. Derzeit verdienen Friseure in einigen deutschen Bundesländern teils nur rund drei Euro pro Stunde. Der Friseurverband will mit einem Mindestlohn den Nachwuchs in der Branche sichern.

Anschlag auf Fernzug nach New York vereitelt

Kanadische Sicherheitskräfte haben einen womöglich von islamischen Extremisten geplanten Terroranschlag auf einen Fernreisezug vereitelt. Das teilte eine kanadische Polizeisprecherin in Toronto mit. Nach Angaben mehrerer Fernsehsender sollen zwei Männer geplant haben, entlang der Bahnstrecke zwischen Toronto und New York eine Brücke zu sprengen. Der Anschlag habe nicht unmittelbar bevorgestanden. Die Männer, offenbar Ausländer, seien von Fahndern rund ein Jahr lang beobachtet worden. Es gebe keinen Zusammenhang mit dem Anschlag auf den Boston Marathon, hieß es.

„Rubygate“-Prozess gegen Berlusconi erneut vertagt

Der Prozess gegen den italienischen Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi wegen Amtsmissbrauchs und Förderung der Prostitution Minderjähriger ist zum wiederholten Mal vertagt worden. Ein Mailänder Gericht setzte am Montag den nächsten Verhandlungstermin auf den 13.Mai fest. Begründet wurde dies damit, dass ein Kassationsgericht am 6. Mai über die von Berlusconis Anwälten geforderte Absetzung von zwei Richtern in zwei verschiedenen Prozessen entscheidet. Die Anwälte des „Cavaliere“ werfen den Richtern vor, „ein feindliches Klima“ für Berlusconi geschaffen zu haben.

Versicherer müssen doch Sanierungsbeitrag leisten

Zypern muss bei seiner Sanierung noch mehr Unternehmen und Organisationen als bislang vorgesehen finanziell in die Pflicht nehmen. Auch heimische Versicherer, Wohltätigkeitsorganisationen und private Bildungseinrichtungen sollen nun herangezogen werden, teilte die zyprische Notenbank mit. Eigentlich sollten diese verschont bleiben. So soll vermieden werden, dass die Belastung für private Sparer noch größer wird. Die vorgesehene Zwangsabgabe soll bei 27,5 Prozent auf ihre Spareinlagen bei der Bank of Cyprus liegen.