Verbraucher

Baden in Berlin wird teurer

Preise gelten ab 1. Mai. Grund sind die gestiegenen Kosten für Energie, Wasser und Personal

Der Preis für eine Standard-Eintrittskarte steigt um 50 Cent von ursprünglich vier Euro auf 4,50 Euro, der ermäßigte Tarif von 2,50 Euro auf 2,80 Euro. Die Senatssportverwaltung muss den neuen Tarifen noch zustimmen.

Elf Jahre lang waren die Preise für die Berliner Schwimmbäder stabil. Das sei beispiellos, sagte Matthias Oloew, Sprecher der Bäderbetriebe. Deutschlandweit hätte kein einziger Badbetreiber die Preise über so lange Zeit nicht erhöht. Jetzt seien die Bäderbetriebe gezwungen, die gestiegenen Kosten für Energie, Wasser und Personal an die Kunden weiterzugeben. Seit 2002 sind nach Auskunft der Bäderbetriebe die Preise für Fernwärme um 100 Prozent, Strom um 85 Prozent und Wasser um 29 Prozent gestiegen. Bislang hätten diese Kosten kompensiert werden können, so Oloew. An den Bedingungen des Super-Ferienpasses ändert sich nichts. Der Pass kostet einmalig neun Euro. Kinder haben damit auch weiterhin an jedem Ferientag freien Eintritt in die Bäder.

Bereits erworbene Mehrfachkarten behalten noch vier Monate ihre Gültigkeit. Sie können bis zum 30. April zum alten Tarif gekauft werden. Auch Saisonkarten für das Strandbad Wannsee und das Prinzenbad in Kreuzberg gibt es noch bis Ende April zum alten Preis. Sie bleiben die ganze Saison gültig.