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Studie: Zahl der „Multi-Jobber“ mehr als verdoppelt ++ Umfrage: Kunden wenden sich von Amazon ab ++ Spenden: Mehrheit der Deutschen vertraut Hilfsorganisationen ++ Zypern: Finanzbedarf des Inselstaats steigt auf 23 Milliarden Euro ++ Unesco-Abkommen: Bräuche in Deutschland sollen stärker bewahrt werden

Zahl der „Multi-Jobber“ mehr als verdoppelt

Immer mehr Menschen üben zwei Jobs aus. Das zeigt eine aktuelle Studie des hannoverschen Pestel-Instituts. Demnach ist der Anteil der „Multi-Jobber“ an der Gesamtzahl der Beschäftigten seit 2003 um 158 Prozent gestiegen. In Berlin gingen 2012 rund 1,2 Million Menschen mindestens einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach.

Kunden wenden sich von Amazon ab

Die Kunden von Amazon reagieren auf die Berichte über die teils schlechten Arbeitsbedingungen bei dem Online-Versandhändler: In einer am Donnerstag veröffentlichten YouGov-Umfrage unter rund tausend Online-Käufern sagten zwölf Prozent, sie wollten nicht mehr bei Amazon einkaufen. Weitere sieben Prozent der Befragten gaben an, sie versuchten, häufiger in Geschäften einzukaufen.

Mehrheit der Deutschen vertraut Hilfsorganisationen

Beim Umgang mit Spendengeld vertrauen die Deutschen ganz den von ihnen unterstützten Organisationen. Nach einer Emnid-Umfrage wollen die meisten Spender nicht unbedingt genau wissen, wohin ihr Geld fließt. 69 Prozent der Befragten setzten grundsätzlich auf das Renommee der Organisation, an die sie spendeten, berichtete die Redaktion der evangelischen Fernseh-Talkshow „Tacheles“.

Finanzbedarf des Inselstaats steigt auf 23 Milliarden Euro

Nach den Turbulenzen um sein Hilfsprogramm braucht Zypern nun deutlich mehr Geld als vorgesehen. Statt insgesamt 17,5 Milliarden Euro seien nun 23 Milliarden Euro nötig, um das Land vor der Pleite zu bewahren, teilte die Regierung mit. Zypern hatte Ende März von den Euro-Staaten und dem Internationalen Währungsfonds zehn Milliarden Euro Hilfe zugesagt bekommen, den Rest sollte das Land selbst aufbringen.

Bräuche in Deutschland sollen stärker bewahrt werden

Bräuche und Traditionen in Deutschland sollen verstärkt für nachfolgende Generationen bewahrt werden. Die Bundesrepublik ist einem Unesco-Übereinkommen beigetreten. Die Unesco will überliefertes Wissen und Alltagskulturen als Teil des Erbes der Menschheit erhalten und fördern. Dazu zählen unter anderem Tanz, Theater, Musik, Naturheilkunde und Handwerkstechniken.