Kriminalität

Brandanschläge auf Autos in Berlin deutlich gestiegen

In den ersten drei Monaten dieses Jahres sind die Brandanschläge auf Autos in Berlin im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stark angestiegen.

Die Zahl der Brandstiftungen hat sich nahezu verdoppelt. Im ersten Quartal 2013 verzeichnete die Polizei bereits 53 Brandanschläge, bei denen 64 Fahrzeuge direkt angegriffen wurden. 20 weitere Autos wurden in Mitleidenschaft gezogen. Im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahrs gab es 32 Brandstiftungen, bei denen an 34 Fahrzeugen Feuer gelegt wurde. Weitere 18 Autos wurden beschädigt. Die meisten Brandanschläge in Berlin wurden 2009 und 2011 verübt. Hinter der Mehrheit der Taten stehen nach Angaben der Polizei Versicherungsbetrug, private Racheakte oder Brandstiftungen, um Straftaten zu verdecken. Die politisch motivierten Brandanschläge haben sich in den ersten drei Monaten 2013 mehr als verdoppelt. Zehn politische Taten waren es bislang, 2012 zählte die Polizei bis Ende März vier solcher Brandanschläge. Einen Zusammenhang zwischen dem Anstieg der Autobrände und den bevorstehenden Protesten am 1.Mai sieht die Polizei derzeit nicht.