Militär

USA errichten nach Kriegsdrohung Raketenabwehr

Nordkorea gerät wegen seiner atomaren Aufrüstung auch bei seinen letzten Unterstützern immer weiter in die Isolation.

Die Haltung der Führung in Pjöngjang lasse die Chancen auf eine Wiederaufnahme der Sechs-Parteien-Gespräche gegen null sinken, erklärte das russische Außenministerium am Donnerstag. China hatte Nordkorea in den vergangenen Tagen ebenfalls sehr heftig kritisiert und ein Ende der provokativen Schritte auf der Halbinsel gefordert. Die USA reagieren auf immer schärfere Kriegsdrohungen Nordkoreas mit dem Aufbau einer Raketenabwehr. Wenige Stunden nach der Ankündigung verlegte Pjöngjang eine Mittelstreckenrakete an seine Ostküste. Es war jedoch zunächst unklar, ob sie mit einem Sprengkopf versehen war. Die Regierung unter Machthaber Kim Jong-un legte auch in ihrer Rhetorik nach und erklärte, ein Atomangriff auf die USA sei inzwischen „geprüft und ratifiziert“ worden. Nordkorea verwehrte den zweiten Tag in Folge südkoreanischen Arbeitern den Zugang zu der gemeinsam betriebenen Sonderwirtschaftszone Kaesong.