Wahlkampf

CDU-Vize Laschet für mehr doppelte Staatsbürgerschaften

Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Armin Laschet hat sich für eine Anpassung des deutschen Staatsbürgerrechts an die internationale Praxis ausgesprochen.

In der Berliner Morgenpost signalisierte er, dass dazu auch ein leichterer Zugang zur doppelten Staatsbürgerschaft gehöre. „Schon heute ist sie bei 55 Prozent aller Einbürgerungen die Regel.“ Der frühere nordrhein-westfälische Integrationsminister sagte, das Optionsmodell für ausländische Kinder, die nach dem Jahr 2000 geboren wurden, sei zwar richtig, ebenso wie das Ziel, doppelte Staatsbürgerschaften zu vermeiden. „Andererseits sehe ich, dass ein Doppelpass für viele Menschen eine große Bedeutung hat.“ Laschet fügte hinzu: „Jedenfalls ist damit keine Loyalitätsfrage verbunden.“ Er warnte davor, den Doppelpass zum Wahlkampfthema zu machen.