Justiz

Höhere Bußgelder für Verkehrsteilnehmer – Falschparken teurer

Rad- und Autofahrer können sich auf höhere Verwarngelder gefasst machen.

Mit der Neufassung der Bußgeldverordnung werden ab dem 1. April nicht nur überschrittene Parkzeiten um fünf Euro teurer, sondern auch Verstöße von Fahrradfahrern. Diese Erhöhung um fünf bis zehn Euro betrifft Radverkehrsverstöße im Verwarnungsgeldbereich, also bis maximal 35 Euro. Außerdem treten ab Ostermontag zahlreiche Änderungen in der Straßenverkehrsordnung in Kraft. Die Maßnahmen sollen das Verkehrssicherheitsprogramm des Bundesverkehrsministeriums unterstützen. Wer ab April beispielsweise einen gekennzeichneten Radweg nicht benutzt, muss dann statt mit 15 mit 20 Euro Bußgeld rechnen. Im Punktebereich ist keine Erhöhung vorgesehen. Doch nicht nur Radler müssen tiefer in die Tasche greifen, auch Falschparkern – etwa auf Radwegen – drohen jeweils fünf Euro mehr. Generell müssen Autofahrer ab sofort zehn Euro Bußgeld zahlen, wenn sie ohne Parkscheibe oder -schein auf gekennzeichneten Flächen parken.