Verbraucher

Experten rechnen mit bis zu 20 Prozent höheren Heizkosten

Angesichts des ungewöhnlich langen Winters mit zweistelligen Minustemperaturen bis Ende März rechnen Experten mit besonders hohen Heizkosten.

Um 15 bis 20 Prozent könnten die Kosten durch die lange Heizperiode steigen, sagte Dieter Blümmel vom Verband Haus und Grund am Montag. Auch beim Bund der Energieverbraucher geht man davon aus, dass die Temperaturen mit zehn bis 20 Prozent höheren Energiekosten zu Buche schlagen werden. „Hinzu kommt der ständige Preisanstieg bei Gas und Öl in den letzten Jahren“, sagte Vereinspräsident Aribert Peters. Es sei Verbrauchern angeraten, Geld für höhere Nachzahlungen bereits einzukalkulieren. Welche Kosten durch den außergewöhnlichen Winter auf Land und Bezirke zukommen, ist derweil noch nicht absehbar. „Der Abrechnungszeitraum ist ja noch nicht vorbei“, sagte der Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann (SPD). „Im Moment macht sich der Winter direkt vor allem durch vereiste Regenrinnen und verspätete Bauarbeiten bei uns bemerkbar“, so Naumann.