Stadtplanung

Lösung für East Side Gallery ist nicht in Sicht

Im Streit um den Erhalt der weltbekannten East Side Gallery wird weiter nach einer Lösung gesucht.

Am Montagmorgen traf sich Investor Maik Uwe Hinkel mit dem Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg, Franz Schulz (Grüne) und der Grünen-Fraktionsvorsitzenden im Abgeordnetenhaus, Antje Kapek, zu einem Gespräch. Das sagte ein Sprecher von Hinkel am Montag. Es sei auch ein möglicher Grundstückstausch debattiert worden. Hinkel sei grundsätzlich dazu bereit, bestätigte sein Sprecher. Ein gleichwertiges Grundstück zu finden, ist nach seinen Angaben jedoch „wahnsinnig schwierig“, zumal bereits 20 der 36 Wohnungen in dem geplanten Hochhaus verkauft worden seien. „Die Käufer stellen sich darauf ein, dass sie direkt an der Spree und in einem bestimmten Bezirk wohnen werden“, sagte der Sprecher des Investors. Die Initiative „Mediaspree versenken“ will am Dienstag mit einer Mahnwache an der East Side Gallery beginnen. Die Mahnwache sei vorerst bis 3. April angemeldet worden.