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Arbeitsagentur: Denkfabrik verbessert Arbeitsmarkt-Prognose ++ Hauptstadtflughafen: Grube: Selbst Mehdorn über Lage am BER „überrascht“ ++ Auszeichnung: Helmut Schmidt bekommt Hanns-Martin-Schleyer-Preis ++ Thailand: Streit um Fernsehsendung über Monarchie

Denkfabrik verbessert Arbeitsmarkt-Prognose

Die Denkfabrik der Bundesagentur für Arbeit (BA) blickt mit größerer Zuversicht auf den Arbeitsmarkt und erwartet für das laufende Jahr einen Rückgang der Arbeitslosigkeit in Deutschland. Im Jahresdurchschnitt sei mit 2,86 Millionen Arbeitslosen zu rechnen, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Donnerstag in Nürnberg mit. Das wären rund 40.000 weniger als 2012. Im Herbst vorigen Jahres war das IAB noch von einer steigenden Arbeitslosigkeit ausgegangen.

Grube: Selbst Mehdorn über Lage am BER „überrascht“

Selbst der ausgebuffte langjährige Top-Manager Hartmut Mehdorn hat wohl nicht damit gerechnet, wie groß das Ausmaß der Krise am Berliner Hauptstadtflughafen ist – darauf zumindest lassen Aussagen von Bahnchef Rüdiger Grube schließen. Er habe kurz nach dessen Amtsantritt als neuer Chef der Flughafengesellschaft mit Mehdorn telefoniert, erzählte Grube am Donnerstag in Berlin. Mehdorn habe ihm berichtet, was er vorgefunden habe – der frühere Bahnchef sei „überrascht“ gewesen, sagte Grube mit einem Zwinkern.

Helmut Schmidt bekommt Hanns-Martin-Schleyer-Preis

Der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) und der ehemalige Nestlé-Chef Helmut Maucher erhalten den Hanns-Martin-Schleyer-Preis. Beide hätten hervorragende Verdienste zur Festigung und Förderung des freiheitlichen Gemeinwesens geleistet, teilte die Schleyer-Stiftung am Donnerstag mit. Bei der Preisverleihung am 26. April wolle Schmidt, 94, zum Thema „Gewissensentscheidung im Konflikt“ sprechen, Maucher, 85, über moderne Unternehmensführung. Schmidt bekommt den Preis für 2012, Maucher für 2013.

Streit um Fernsehsendung über Monarchie

In Thailand hat eine Fernsehsendung Ermittlungen wegen möglicher Majestätsbeleidigung ausgelöst. In der Show des Fernsehsenders ThaiPBS hatten Gäste über die Rolle der thailändischen Monarchie diskutiert. Erste Untersuchungen hätten ergeben, dass Argumente zweier Gäste womöglich einen Verstoß gegen ein Gesetz darstellten, wonach Beleidigung der Königsfamilie verboten ist, sagte Polizeisprecher Piya Uthayo am Donnerstag. Ein Verstoß gegen das Gesetz kann in Thailand mit einer Haftstrafe von bis zu 15 Jahren geahndet werden.