Stadtplanung

East Side Gallery: Wowereit will jetzt persönlich vermitteln

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat den Abriss von Teilen der berühmten East Side Gallery als „nicht notwendig“ bezeichnet.

Er forderte den Bürgermeister des zuständigen Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, Franz Schulz (Grüne), auf, „Alternativen zur Erschließung der an der Spree gelegenen Grundstücke“ zu finden. Wowereit kündigte an, er werde sich für den Erhalt jenes Stücks der East Side Gallery einsetzen, das nach bisherigen Plänen abgerissen werden soll, und in dem Streit vermitteln. Am Dienstag will der Senat über das Problem beraten. Die East Side Gallery ist das längste erhaltene Mauerstück in Berlin und eine der größten Touristenattraktionen der Hauptstadt. Um einen Zugang zu einem neuen Wohnhaus hinter der Mauer zu schaffen, sollten 22Meter der Mauer abgetragen werden. Nach massiven Protesten wurden die Bauarbeiten von dem Investor Maik Uwe Hinkel zunächst gestoppt. Die Linke beantragte für die Abgeordnetenhaussitzung am Donnerstag eine Aktuelle Stunde zur East Side Gallery.