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Kirche: Zollitsch fordert mehr Schutz für arbeitsfreien Sonntag ++ Islamisten: Mindestens 20 Tote bei Anschlag in Nigeria ++ Union: Mütterrenten sollen schrittweise steigen

Zollitsch fordert mehr Schutz für arbeitsfreien Sonntag

Die katholische Kirche in Deutschland hat zu einem besseren Schutz des arbeitsfreien Sonntags aufgerufen. „Pausenfreies Arbeiten und Konsumieren macht Menschen krank“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, am Sonntag. „Der Trend, die ganze Lebenszeit der Menschen in Arbeits- und Konsumphasen zu verwandeln, muss im Interesse der ganzen Gesellschaft gestoppt werden.“ Die Kirche kritisiert, dass die Zahl derjenigen, die sonntags arbeiten, in Deutschland rasant und branchenübergreifend ansteige.

Mindestens 20 Tote bei Anschlag in Nigeria

Bei einem Anschlag islamistischer Extremisten auf einen Militärstützpunkt im Nordosten Nigerias sind mindestens 20 Menschen getötet worden. Wie Sicherheitsbehörden mitteilten, ereignete sich der Anschlag am Sonntag in Monguno, rund 200 Kilometer von der Provinzhauptstadt Maiduguri entfernt. Die Extremisten näherten sich in Geländewagen und griffen die Baracken mit Schüssen und Sprengsätzen an. In der Region führt die Terrorgruppe Boko Haram einen Guerillakrieg mit dem Ziel, einen islamischen Staat zu errichten.

Mütterrenten sollen schrittweise steigen

Frauen mit vor 1992 geborenen Kindern sollen nach dem Willen der Unionsfraktion stufenweise mehr Rente bekommen. „Wir wollen die Renten dieser Mütter schrittweise anheben“, sagte der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder. „Vor der parlamentarischen Sommerpause und damit noch in dieser Legislaturperiode wollen wir Verbesserungen beschließen. Fraktionschef Kauder bezifferte die Kosten einer vollständigen Angleichung auf insgesamt 13,5 Milliarden Euro.