Bildung

Mehr Berliner Schüler scheitern an Tests für Schnelllerner-Klassen

Mehr Schüler als üblich sind in diesem Jahr an den Aufnahmetests für die sogenannten Schnelllerner-Klassen gescheitert.

Das berichten Schulleiter der sieben Gymnasien, die diese Lernform für besonders begabte Kinder anbieten. Grund dafür könnte das veränderte Testverfahren sein, das in diesem Jahr zum ersten Mal angewandt worden ist. Am vergangenen Sonnabend mussten alle Viertklässler, die ab der fünften Klasse in eine Schnelllernerklasse wechseln wollen, einen einheitlichen Intelligenztest der Schulpsychologie absolvieren. Doch am Humboldt-Gymnasium in Reinickendorf beispielsweise hat nur die Hälfte der Teilnehmer die Prüfung bestanden. In den Jahren zuvor seien es immer etwa 75 Prozent gewesen. Die Schulen müssen nun befürchten, dass sie weniger Klassen einrichten können als vorgesehen. Aus der Bildungsverwaltung heißt es hingegen, die Test-Ergebnisse würden im Durchschnitt der vergangenen Jahre liegen. Nur 2012 hätten die Schüler besser abgeschnitten, hieß es. Offizielle Zahlen gibt es von der Senatsverwaltung noch nicht.