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Nach Atomtests: Nordkorea droht Südkorea mit Vernichtung ++ Bildung: Kinder haben oft gleichen Schulabschluss wie Eltern ++ Pharmaindustrie: Novartis-Präsident verzichtet auf Millionen-Abfindung

Nordkorea droht Südkorea mit Vernichtung

Nordkorea hat Südkorea mit der Vernichtung gedroht. Auf der UN-Abrüstungskonferenz in Genf sagte der nordkoreanische Diplomat Jon Yong-ryong am Dienstag, Südkoreas unberechenbares Verhalten werde nur seine Vernichtung einläuten. Wenn die USA sich Nordkorea in feindlicher Absicht näherten, dann habe sein Land keine andere Wahl, als „einen zweiten und dritten noch stärkeren Schritt“ zu tun. Jon sagte, sein Land habe kürzlich massive Schritte zur Selbstverteidigung unternommen.

Kinder haben oft gleichen Schulabschluss wie Eltern

Bildungswege sind in Deutschland häufig erblich: Bundesweit 61 Prozent der Gymnasiasten haben Eltern, die selbst Abitur gemacht hatten. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag auf Basis des Mikrozensus 2011 mitteilte, hat dagegen nur jeder zehnte Gymnasiast Eltern, die keinen oder einen Hauptschulabschluss besitzen. An den Hauptschulen ist das Verhältnis genau umgekehrt: 56 Prozent der Hauptschüler haben Väter und Mütter, die ebenfalls eine Hauptschule besuchten. Nur zwölf Prozent haben mindestens einen Elternteil mit Abitur.

Novartis-Präsident verzichtet auf Millionen-Abfindung

Nach scharfer Kritik von Politikern und Aktionären hat der scheidende Präsident des Schweizer Pharmakonzerns Novartis auf eine umstrittene Millionenabfindung verzichtet. Daniel Vasella und der Novartis-Vorstand haben sich darauf verständigt, die Vereinbarung über die Zahlung von 72 Millionen Franken (58,5 Millionen Euro) zu annullieren, wie das Unternehmen mitteilte. Diese Entscheidung sei mit Rücksicht auf die Anteilseigner des Konzerns gefallen. Vasella sollte das Geld dafür bekommen, dass er sechs Jahre lang nicht für die Konkurrenz tätig wird.