Verbraucher

Pferdefleisch-Skandal: Senator rechnet mit Fällen in Berlin

In den ersten rund 20 in Berlin genommenen Lebensmittelproben ist kein Pferdefleisch gefunden worden.

Der Senat gehe aber davon aus, dass im Zuge des Pferdefleisch-Skandals auch in Berlin Fälle von Falschetikettierung festgestellt würden, erklärte der Verbraucherschutzsenator Thomas Heilmann (CDU) am Dienstag. Derzeit seien etwa 50 Proben in der Untersuchung, jeden Tag lieferten die Bezirke nach, so Heilmann. Er rechne aber mit „unangenehmen Überraschungen“, schließlich würden täglich mehr Proben zur Überprüfung ins Labor gebracht. Fest stehe, dass falsch deklarierte Lasagne, Ravioli und Dosengulasch auch in Berliner Supermärkten verkauft wurden, sagte der CDU-Politiker. Derzeit seien alle Berliner Bezirke aufgefordert, Lebensmittelproben zu nehmen. Ob diese von Dönern, Köfte, Königsberger Klopsen, Lasagne, Burgern, Rouladen oder anderem stammten, sei den Bezirken überlassen. Es solle aber ein möglichst „flächendeckender Teppich“ von Produkten geprüft werden, sagte Heilmann.