Seuche

Vogelgrippe in Brandenburg: 14.500 Tiere getötet

Nach dem Ausbruch der Vogelgrippe in einem Brandenburger Mastbetrieb werden dort rund 14.500 Tiere getötet.

Die Aktion laufe seit Sonnabend unter Aufsicht von Tierärzten, teilte der Landrat für den Landkreis Märkisch-Oderland, Gernot Schmidt, mit. Zuvor sei ein „niedrigpathogener Befund mit Influenza-A-Viren“ bestätigt worden. Dieser ist weniger gefährlich als das hochpathogene Vogelgrippevirus H5N1. Nötig seien deswegen „erhöhte Schutzmaßnahmen, aber keine weiträumigen Absperrungen“, hieß es weiter. Es sei ein Sperrbezirk mit einem Radius von einem Kilometer eingerichtet worden. „Für die Bürger im Sperrbereich besteht keine Gefahr“, teilte Landrat Schmidt mit. Die Halter der Tiere in dem Bereich seien aufgefordert, Krankheitssymptome sofort zu melden.